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Ничто не сходит с рук...

               Стихи Евгения Евтушенко (1972)
               

Ничто не сходит с рук
ни самый малый крюк
с дарованной, дарованной дороги,
ни дружба с подлецом,
ни фарс перед лицом
восторженной, восторженной дурёхи.

Ничто не сходит с рук:
ни ложный жест, ни звук -
ведь фальшь, опасна фальшь, опасна эхом,
ни жадность до деньги,
ни хитрые шаги,
чреватые, чреватые успехом.

Ничто не сходит с рук:
ни позабытый друг,
с которым неудобно,
ни кроха-муравей,
подошвою твоей
раздавленный, раздавленный беззлобно.

Таков проклятый круг:
ничто не сходит с рук,
а если даже, если даже сходит,
ничто не задарма,
и человек с ума
сам незаметно, незаметно сходит...

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Drachen.

Aug. 7th, 2016 10:07 pm
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Драконы на Юге Германии маленькие, почти карманных размеров. Но - с другой стороны - на Севере я так и не видела ни одного. 
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1983 wurde von Friedemann Kannengießer und dem Musikwissenschaftler Martin Fliege die schola cantorum st. stephanus an der inzwischen entwidmeten St. Stephanuskirche gegründet. 
Sie ist einer der wenigen Kammerchöre in Norddeutschland, die unbekannte Geistliche Chormusik des 12. bis 17. Jahrhunderts und Gregorianik aufführen. Geistliche Bicinien von Adam Gumpeltzhaimer gehören ebenso zum Repertoire wie auch das Graduale Sederunt von Perotinus magnus. 
Hörer in Gottesdiensten und Konzerten sollen angesprochen und vertraut gemacht werden mit der Chormusik des Mittelalters. Die schola cantorum st. stephanus hat in den letzten dreißig Jahren an vielen Orten Deutschlands und in Polen gesungen und zahlreiche Motetten, Hymnen und Messen deutscher, niederländischer, spanischer, italienischer, polnischer und englischer Meister aufgeführt. 

Quelle. 
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Возьми на радость из моих ладоней
Немного солнца и немного меда,




Quelle. 


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Der Berühmteste ist sicherlich Lang Lang. Der Bedeutendste, sagen Klassikpuristen, ist Grigory Sokolov.
Von seinen Fans wird er auch Tastenleser oder Zauberer genannt. Gestern Abend  verzauberte der 65-Jährige Pianist dann das Publikum in der ausverkauften Hamburger Laeiszhalle. Zu Hören gab es Werke von Chopin und Schumann. Die Interpretation Sokolovs berührte die Konzertgäste so sehr, dass die schrecklichen Ereignisse in Brüssel  kurzzeitig vergessen waren.

„Die Musik hört niemals auf“, das sagte Sokolov einmal.

Auch gestern wollte er einfach nicht die Bühne verlassen und spielte ganze 5 Zugaben. Unter Standing Ovations bequemte er sich am Ende aber doch noch von seinem Klavierhocker und  ließ sich gebührend feiern. Sprachlos über die hervorragende Darbietung der romantischen Klavierwerke verließ das Publikum schließlich die Laeiszhalle: Ganz beseelt, ja „fast sogar wie nach einem Gottesdienst“  fühlten sich die Besucher am Ende des Abends. Sokolovs Musik konnte so manchem Besucher vielleicht ein Stück mehr Frieden schenkt.

Quelle. 

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Am 1. März 2016 verstarb völlig unerwartet unser geschätzter Kollege Uwe Helmke im  Alter von 63 Jahren.

Uwe Helmke hat durch seine zahlreichen Forschungsbeiträge zu den verschiedensten Bereichen der mathematischen Kontrolltheorie eine führende Rolle erlangt und hohes internationales Ansehen genossen. Er veröffentlichte sechs Bücher, über 100 Zeitschriftenartikel, 28 Buchbeiträge sowie über 70 wissenschaftliche Arbeiten auf internationalen Konferenzen. Als Mitherausgeber von sechs führenden wissenschaftlichen Zeitschriften und Mitorganisator von zahlreichen Konferenzen, Workshops und Sommerschulen war er weltweit vernetzt. Zusammen mit F. Allgöwer gelang es ihm in den letzten Jahren regelmäßig viele internationalen Größen der Kontrolltheorie ins Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach zu holen. In Anerkennung seiner Verdienste und wissenschaftlichen Leistungen wurden ihm unter anderem 2009 der IEEE Fellow Award und 2014 die Mitgliedschaft in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften verliehen. 

Uwe Helmke studierte Mathematik und Physik an der Universität Bremen und promovierte dort 1983 bei D. Hinrichsen im Bereich algebraischer Systemtheorie zum Thema Zur Topologie des Raumes linearer Kontrollsysteme. Seine Habilitation erfolgte 1991 an der Universität Regensburg in M. Kneebuschs Arbeitsgruppe über reelle algebraische Geometrie zum Thema The Cohomology of Moduli Spaces of Linear Dynamical Systems. Seit 1995 hatte er den Lehrstuhl II für Dynamische Systeme und Kontrolltheorie an der JMU Würzburg inne. Dort war er zeitweise Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik, Prodekan der Graduate School of Science and Technology sowie Vorstand und Gründungsmitglied des Interdisziplinären Forschungszentrums für Mathematik in Naturwissenschaft und Technik. 

Seine Begeisterung für Mathematik war sowohl für Studenten als auch für Kollegen hochgradig „ansteckend“. Grenzen zwischen reiner und angewandter Mathematik ignorierte er problemlos und die üblichen Berührungsängste zu anderen Natur- und Ingenieurswissenschaften waren ihm fremd. In beeindruckender Weise gelang es ihm immer wieder den mathematischen Kern angewandter Fragestellungen zu erkennen, herauszuarbeiten und schließlich in „rein“ mathematische Sätze und Formeln zu gießen. Seine Arbeitsgebiete deckten ein außergewöhnlich breites Spektrum der mathematischen Kontrolltheorie ab, der Schwerpunkt lag dabei auf der algebraischen Systemtheorie und geometrischen Kontrolltheorie. In seiner, gemeinsam mit J. Moore, 1994 veröffentlichten Monographie Optimization and Dynamical Systems – heute ein Standardwerk in ihrem Bereich – fanden seine wichtigsten Ergebnisse im Bereich dynamischer Systeme und deren Anwendung zur Optimierung auf Mannigfaltigkeiten Eingang. Sein aktuelles Interesse galt vor allem vernetzten linearen Systemen und führte 2015 zu der gemeinsam mit P. Fuhrmann verfassten Monographie The Mathematics of Networks of Linear Systems. Weitere Anwendungsfelder seiner Forschung umfassten neuronale Netze, Signalverarbeitung, Robotik und Computer-Vision, sowie die Steuerung quantenmechanischer Systeme. 

Seine Fähigkeit zu begeistern und seine Gabe neue Konzepte transparent darzustellen, machten ihn zu einem gern gesehenen Gast auf Konferenzen und Kolloquien in aller Welt. Während seiner zahlreichen Forschungsaufenthalte arbeitete er mit vielen internationalen Größen der mathematischen Kontrolltheorie zusammen. Daraus entstand eine große Anzahl gemeinsamer Publikationen mit Brian D. O. Anderson (Australien), Christopher I. Byrnes (USA), Paul A. Fuhrmann (Israel), John B. Moore (Australien) und Joachim Rosenthal (Schweiz). Seine Verbindungen zu Australien und seine tiefe Freundschaft zu Paul A. Fuhrmann spielten dabei immer eine besondere Rolle.

92_lina: h. w. (H. W.)
 

Das Vermächtnis - Die Welt, die wir erleben wollen

Kennen wir uns eigentlich selbst? Wissen wir, was wir wollen, was wir schätzen an unserem Leben und was wir gerne nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben würden? Worauf könnten wir verzichten? Was ist uns wichtig? In welchem Verhältnis stehen für uns Beruf und Privates, persönliche Erfüllung und materieller Wohlstand, Selbstbestimmtheit und Familienwunsch? Was würden wir sofort hinter uns lassen,wenn wir ein zweites Mal auf die Welt kämen? Welche sinnlichen Eindrücke nehmen wir als Schatz mit in die Zukunft? All diese Fragen sind Thema der großen Vermächtnisstudie, welche DIE ZEIT, infas und WZB vor zwei Jahren gemeinsam initiiert haben. Über 3.000 Menschen in Deutschland sind für diese repräsentative Studie in einem persönlichen Interview befragt worden.

Die Studie erfasst die Einstellungen, Normen und das Vermächtnis an weitere Generationen auf Gebieten von Familie über Erwerbstätigkeit, Nahrung, Gemeinschaft und Gesundheit und gibt umfassend Auskunft zu den Gesellschaftsentwürfen von Menschen zwischen 14 und 80 Jahren. „Die Einkommen liegen weit auseinander, die Vermögen noch mehr, der Zugang zu Bildung ist sehr ungleich verteilt, es gibt Unterschiede zwischen Ost und West“, sagt WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger in einem Gespräch mit der ZEIT zur Studie. „Man könnte in vielerlei Hinsicht von einer gespaltenen Gesellschaft sprechen. Unter der Oberfläche aber, im Inneren, wenn es um die Werte und Normen geht, liegen die einzelnen Gruppen der Gesellschaft nah beieinander. Das ist Anlass für Hoffnung und politisches Handeln.“

Was die Erwerbsarbeit betrifft, so ergab die Umfrage eine hohe Empathie der Menschen ihrer Arbeit gegenüber: „Früher mag im Berufsleben das materielle Motiv im Vordergrund gestanden haben. Heute erfüllt die Arbeit auch einen immateriellen Zweck: Sie gehört im Empfinden der Deutschen zu einem erfüllten Leben einfach dazu“, so Allmendinger. Die Menschen arbeiteten nicht nur des Geldes wegen: Viele von ihnen „haben das Gefühl, keinen weiteren Besitz anhäufen zu müssen. Trotzdem wollen sie arbeiten.“ Das einst hinsichtlich der Arbeit vorherrschende Pflichtgefühl scheint passé: „Es gehörte sich einfach zu arbeiten, vor allem für die Männer. Heute hat die Pflicht als ausschließliches Motiv ausgedient“, resümiert Allmendinger eine zentrale Erkenntnis der Studie.



 

Quelle. 

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