92_lina: Porträt eines Mädchens (Woman with wax tablets and stylus (so-called "Sappho")). (sappho)
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           Deutsche Bank soll Trump-Kredite offenlegen

Demokraten des US-Kongresses haben an die Deutsche Bank geschrieben. Sie fordern Aufklärung über Russland-Verbindungen des Kunden Trump und eine Geldwäsche-Affäre.

Donald Trump: Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt



Die Demokraten im US-Kongress wollen von der Deutschen Bank Auskunft über angebliche Verbindungen ihres Kunden Donald Trumpnach Russland. Sie fordern von Vorstandschef John Cryan eine detaillierte Aufklärung über die Erkenntnisse des Instituts zu Konten von Trump und den Krediten an den damaligen Immobilien-Unternehmer. "Der Kongress wird darüber im Unklaren gelassen, ob Kredite der Deutschen Bank an Präsident Trump von der russischen Regierung garantiert wurden, oder ob sie anderweitig in Verbindung zu Russland standen", heißt es in dem Reuters vorliegenden Brief der Demokraten im Finanzausschuss des Repräsentantenhauses an Cryan. Sie halten auch die Geldwäsche-Affäre, in die die Deutsche Bank in Russland verwickelt war, für noch nicht aufgeklärt.

 

Trump steht seit Monaten wegen angeblicher Kontakte seines Teams zur russischen Regierung in der Kritik. Dabei geht es auch um Russlands mutmaßliche Beeinflussung des Präsidentschaftswahlkampfs zugunsten Trumps. Ein Sonderermittler soll den Vorwurf geheimer Absprachen mit der Regierung in Moskau untersuchen. Im Kongress befassen sich insgesamt fünf Ausschüsse mit der Affäre. Trump und seine Berater haben solche Absprachen wiederholt dementiert, ebenso die russische Regierung.

 

Die Deutsche Bank war bereits im US-Wahlkampf in den Fokus geraten, weil sie mit Trump noch Geschäfte gemacht hatte, als er bei vielen großen US-Banken als Unternehmer in Ungnade gefallen war. "Zu einer Zeit, als fast alle anderen Finanzinstitute Trump keine Kredite mehr geben wollten, nachdem seine Firmen wiederholt Insolvenz angemeldet hatten, hat die Deutsche Bank das noch getan – sogar nachdem der (heutige) Präsident sie verklagt hatte (...)", heißt es in dem Brief an Cryan. Noch heute schulde Trump der Deutschen Bank geschätzt 340 Millionen Dollar. Die Bank wollte sich zu dem Brief nicht äußern.

Nach Angaben der Parlamentarier hält das Institut die Ergebnisse von zwei internen Untersuchungen unter Verschluss, in denen es um die Konten von Trump und seiner Familie bei der Deutschen Bank sowie um die Geldwäsche-Affäre in Russland geht. Nur wenn die Bank darüber aufkläre, könne die Öffentlichkeit abschätzen, wie stark Trump Russland verbunden sei und wie sich dies auf seine politischen Entscheidungen auswirken könnte. Die fünf demokratischen Ausschussmitglieder fordern die Bank auf, alle Dokumente aus der Untersuchung zur Verfügung zu stellen und die Ergebnisse von einem unabhängigen Prüfer untersuchen zu lassen.

 

Auskunft fordern die Abgeordneten auch über die Nutznießer der Geldwäsche-Affäre, in die die Deutsche Bank in Russland verstrickt ist. Dubiose Kunden hatten Schwarzgeld im Wert von zehn Milliarden Dollar gewaschen, indem sie Aktien in Rubel gekauft und über die Deutsche Bank in London in Dollar wieder verkauft hatten. Deutschlands größte Bank hatte sich in der Sache mit Behörden in Großbritannien und den USA auf eine Buße von umgerechnet 630 Millionen Euro geeinigt. Die Demokraten wollen nun wissen, welche "Russen in das Komplott verwickelt waren, wohin das Geld ging und wer von den riesigen Summen profitiert hat, die aus Russland herausgeschleust wurden".

Quelle.

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" ... In gewisser Weise stellt die Wertschätzung einen Versuch dar, die Zeit zu kontrollieren (...). Etwas wertzuschätzen bedeutet, sich der Vergänglichkeit der Zeit zu widersetzen, darauf zu bestehen, dass der Lauf der Zeit keinerlei normative Autorität besitzt." Etwas unbegrenzt zeitliche Dauer zu wünschen ist gleichbedeutend mit: es wertzuschätzen. 


Aus: "Die Zeit" Nr 29./2015, S. 43, Sachbuchbesprechung von Michael Hampe




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Бывший Kanzler Helmut Schmidt (95 !) требует остановить Export оружия Германии.

Не так часто новости вызывают чувство такого удовлетворения. И облегчения.

Несколько лет назад я смотрела вечер по АRТЕ, целиком посвящённый всемирной торговлe оружием и её последствиям. Он вызвал у меня чувство стойкого отвращения к таким странам как Франция, Германия, Англия..  всем, кто на этой торговле зарабатывает. (Конечно на ведущем месте находятся USA и Россия..  Hа третьем Германия.)


Altkanzler Schmidt fordert Stopp deutscher Rüstungsexporte


Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Damit müsse nun endlich Schluss sein, verlangt Helmut Schmidt.



Zu seinem 95. Geburtstag fordert Helmut Schmidt die Bundesregierung auf, die deutschen Rüstungsexporte zu stoppen: "Es ist an der Zeit, Einspruch zu erheben", schreibt der Altkanzler in der ZEIT. Deutschland sei heute der drittgrößte Waffenexporteur und rangiere damit vor China, vor Japan, vor Frankreich und vor England, direkt hinter den USA und Russland. "Eine Entwicklung, die mir sehr missfällt. Und die von der kommenden Koalition in Berlin gestoppt werden muss."

Kleinwaffen, handgehaltene Maschinenpistolen und –gewehre sowie Handgranaten, seien die "Massenvernichtungsmittel der heutigen Zeit", so Schmidt. Er habe Verständnis für die Begünstigung der Waffenexporte durch das Wirtschaftsministerium, halte es aber für geboten, "dass das Auswärtige Amt die Federführung übernimmt und das Wirtschaftsministerium sie abgibt". Schließlich seien Waffenexporte in Wirklichkeit Außenpolitik.

Die Tendenz der Bundesregierung, lieber Waffen zu liefern als Soldaten zu schicken, kann Schmidt nicht unterstützen. Er habe Verständnis für "die Unlust der heutigen Deutschen", Soldaten in fremde Länder zu schicken. "Wir haben in Wirklichkeit niemandem genützt dadurch, dass wir unsere Soldaten nach Afghanistan geschickt und dann dort auch Soldaten verloren haben", so Schmidt: "Aber ich halte es für abwegig, statt Soldaten Waffen zu schicken."



Aus : http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-12/helmut-schmidt-fordert-ende-deutscher-waffenexporte?commentstart=105#cid-3229763

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